1821-1828
DER NATIONALE BEFREIUNGSKAMPF
DIMITRIOS PHIKAS (1795-1880)
1904-1908
DER MAKEDONISCHE KAMPF
Pericles PHIKAS(1880-1963)
1912-1913  1st & DER ERSTE & ZWEITE BALKANKRIEG
1919-1922 
DER KLEINASIATISCHE FELDZUG
DEMOSTHENES PHIKAS(1892-1975)

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Das Album

Über einen Zeitraum von ungefähr 100 Jahren hinweg (1821-1923) erlebt eine arme griechische, vielköpfige, ländliche Familie aus dem gebirgigen Fthiotida am eigenen Leib die abenteuerliche Geschichte unserer Heimat.
Dimitrios Phikas nimmt von Beginn an (1821) am Nationalen Befreiungskampf Griechenlands teil.
Perikles Phikas kämpft im Makedonischen Freiheitskampf (1904-1908) und wandert im Jahr 1910 nach  Amerika aus. Er gibt jedoch die Aussicht auf ein besseres Leben auf, um nach Griechenland zurückzukehren und sich freiwillig mit dem Evzonen-Regiment zur Teilnahme am Zweiten Balkankrieg zu melden.
Demosthenes Phikas, der in den Jahren 1911-1912 zum Wehrdienst einberufen wird, nimmt mit der Kavalleriebrigade am Ersten und Zweiten Balkankrieg sowie auch am Ersten Weltkrieg und am Kleinasiatischen Feldzug teil. Nach der Schlacht bei Tzoumagia (1913) trifft er auf seine vier älteren Brüder (Perikles, Herakles, Ioannis und Konstantinos), die ihren Wehrdienst zur gleichen Zeit leisteten.
Er wird aufgrund seiner Tapferkeit befördert und nach zwölfjährigem Militärdienst im Rang des Kavallerieobersts in den wohlverdienten Ruhestand versetzt.
Diese Menschen gehörten zwar nicht zu den bekannten Helden, doch wuchsen sie immer wieder über sich selbst hinaus.
Sie waren gewöhnliche Menschen, wie Millionen anderer Griechen, deren Leben urplötzlich durch ein schreckliches Ereignis – den Krieg – völlig aus der Bahn geworfen wurde.
Sie leisteten viele Jahre lang ihren Wehrdienst, wurden weit weg von ihren Familien und Heimatorten geschickt, verloren Verwandte und Freunde, fühlten immer wieder den Hauch des Todes um sich.
Ihre kleinen Träume wuchsen zu Wunschbildern und Visionen, die sich wiederum in große Ideen verwandelten.
In den Geschichtsbüchern finden sie zwar keine Erwähnung, doch schrieb jeder von ihnen seine ganz persönliche Geschichte.
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DAS KRIEGSMUSEUM VON THESSALONIKI